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Der neue Vorstand des Kindergartenvereins St. Lioba grüßt Sie herzlichst.

Wir möchten die Eltern und ihre Kinder, sowie das Team des Kinderparadieses St. Lioba gerne unterstützen.

V. l. n. r.: Jürgen Krückel (Schriftführer), Gabi Fröhlich (Beisitzerin), Werner May (1. Vorsitzender), Elfriede Hegmann (Kassiererin) und Peter Oppolzer (2. Vorsitzender).

Als Vertreterin von Pfarrer Dr. Fritsch ist Edeltraud Dorsch im Team und Alois Höfling, als Ehrenvorsitzender des Vereins, begleitet die Arbeit auch weiterhin.

 

Frau Barbara Kerp leitet den Kindergarten seit Februar 2019. Ihr zur Seite steht Carina Kohlmann als Stellvertreterin.

  

 Kindergartenverein St.  Lioba

 1. Vorsitzender
 Herr Werner May

 2. Vorsitzender
 Herr Peter Oppolzer

 Zuständiger Pfarrer /  Pfarradministrator
 Herr Pfarrer Dr. Fritsch

 Schriftführer
 Herr Jürgen Krückel

 Kassiererin
 Frau Elfriede Hegmann

 Beisitzerin aus den Reihen der Mitglieder
 Frau Gaby Fröhlich

 Ehrenvorsitzender
 Herr Alois Höfling


GRUSSWORT

von den  1. Vorsitzenden Walter Kasseckert (1995 - 2004) und  Werner May (ab Januar 2020)

 Vielleicht haben Sie bereits ein Kind oder mehrere Kinder im Kinderparadies St. Lioba oder interessieren sich für unseren Kindergarten. 

 

Schon Eltern unserer heutigen Kinder haben diesen Kindergarten besucht. Tradition und Fortschritt, menschliche Zuwendung und fachliche Kompetenz, Verlässlichkeit und Weiterentwicklung sollen auch weiterhin das Leben und Arbeiten in unserem Kindergarten prägen.

 

Entsprechend der Montessori-Pädagogik orientieren wir uns an folgenden Leitlinien:

 

„Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“

„Das Leben anzuregen – und es sich dann frei entwickeln zu lassen – hierin liegt die erste Aufgabe des Erziehers.“

 

Es ist selbstverständlich, dass Sie wissen wollen, wem Sie Ihr Kind anvertrauen, um seine Entwicklung in einer wichtigen Lebensphase zu unterstützen und es auf den Start in die Schulzeit und auf das Erwachsenenleben vorzubereiten.

Unser Anliegen ist, Ihre Erwartungen aufzugreifen und mitzuhelfen, dass Selbstwertgefühl und Selbstständigkeit der Kinder auf einem guten Fundament wachsen können. Als katholische Einrichtung möchten wir von unserem Glauben erzählen und Ihr Kind behutsam und liebevoll mit dem Glauben in Berührung bringen.

  

Außerdem leben unsere Kinder heute in einer bunten und vielgestaltigen Gesellschaft mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Das begreifen wir im Kindergarten als Chance und Aufgabe und fördern das Interesse aneinander, das Wissen übereinander sowie Wertschätzung und Respekt füreinander.

  

Wir wissen, dass keine außerhäusliche Erziehung den Beitrag der Eltern ersetzt, aber sehr wohl deren wesentlichen Beitrag unterstützen und fördern kann. Wir freuen uns, Ihre Kinder eine wichtige Etappe ihres Lebens begleiten zu dürfen.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Weiterentwicklung unseres Kinderparadieses und ihre sehr engagierte und qualifizierte tägliche Arbeit. Ihnen und Ihren Kindern wünschen wir eine erfolgreiche und erfüllte Zeit in unserem Kinderparadies St. Lioba.

 


Folgende Tabelle zeigt die Verantwortlichen für den Kindergarten in den vergangenen Jahren.

1. Vorsitzender

Alois Höfling (1971 - 1992)

Josef Kutzelmann (1992 - 1995)

Walter Kasseckert (1995 - 2004)

Joachim Hohloch (2004 - Jan. 2014)

Pfr. Dr. Harald Fritsch (Febr. 2014 - Juni 2014)

Robert Konrad (Juni 2014 - Jan. 2020)

Werner May (ab Jan. 2020)

Kindergartenleiterin

Ingrid Pollak (1971 - 1978)

Renate Völkl (1978 - 1986)

Katrin Anger (1986 - 1987)

Christl Blaschke  (1987 - 1990)

Elisabeth Maurer (Nov. 1990 - Juni 1991)

Martin Baum (Juli 1991 - Jan. 2019)

Barbara Kerp (ab Jan. 2019)


Ein Rückblick: Kindergartenverein St. Lioba Würzburg-Lengfeld e.V.

Vereinsziel

vom Ehrenvorsitzenden Hr. Alois Höfling

Die Rohbauarbeiten für den neuen Kindergarten im Pilziggrund waren gerade in vollem Gange, als am 13. November 1970 eine kleine Gruppe engagierter Männer und Frauen aus der Kirchengemeinde einen  gemeinnützigen Verein gründete mit der Zielsetzung, durch den Betrieb und die Unterhaltung eines Kindergartens die Bildung und Erziehung des Kleinkindes nach christlichen Grundsätzen zu fördern.

 

Vorausgegangen waren interne Beratungen, bei denen man zu der Überzeugung gelangte, dass unter den gegebenen Umständen eine Trägerschaft durch einen Verein nach dem Vorbild anderer Gemeinden die sinnvollste und zweckmäßigste Lösung darstellt.

 

Am 5. September 1971 wurde der fertiggestellte Kindergarten an das pädagogische Team, die Kinder und die Eltern übergeben. Betrieb und Unterhaltung der Einrichtung oblagen nun dem neuen Trägerverein. Im nüchternen Amtsdeutsch stellt die Satzung des Vereins fest. „Zweck des Vereins ist die planmäßige Ausübung und Förderung der Bildung und Erziehung des Kleinkindes nach christlichen Grundsätzen …“, wofür der Verein, insbesondere der ehrenamtliche Vorstand die Verantwortung trägt. Zum 1. Vorsitzenden wurde am 26. Juli 1971 der Berufsschullehrer und frühere Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alois Höfling gewählt, damals ein „Neubürger“, der dieses Amt bis 4. Februar 1992 ausübte.

Umsetzung des Vereinsziels

 Wie erfüllt ein Kindergartenträgerverein seine Aufgaben, auf welche Weise wird der Vereinszweck in die Tat umgesetzt? Drei Bereiche können unterschieden werden:

- Einstellung von geeignetem Personal und die Personalführung

- Verwaltung der Einrichtung nach innen und außen und

- Unterhalt des Gebäudes und des Gartens.

 

Da die Umsetzung des wichtigsten Vereinsziels, nämlich die planmäßige Ausübung und Förderung der Bildung und Erziehung des Kleinkindes nach christlichen Grundsätzen, naturgemäß vor Ort in der täglichen Arbeit am und mit dem Kind erfolgt, kommt der Einstellung und Betreuung des Personals durch den Vorstand besondere Bedeutung zu. Nach den gesetzlichen Vorgaben muss das pädagogische Personal fachlich geeignet sein, d.h. Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen  müssen über eine entsprechende Fachausbildung verfügen, um  überhaupt beschäftigt werden zu können. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Ergänzungskräfte ständig verbessert worden. 

 

Der Kindergartenverein St. Lioba nutzt die gesetzliche Möglichkeit einer optimalen Personalausstattung. Der Verein ist arbeitsrechtlich gesehen Arbeitgeber, sichtbar in der Person des 1. Vorsitzenden.

Eine besonders verantwortungsvolle und umfangreiche Tätigkeit ist die Aufstellung und Abwicklung des jährlichen Haushaltes, fachlich bestens besorgt von Waltraud Ackermann bis 2005, anschließend von Christiane Cramer bis 2007 und seitdem von Elfriede Hegmann

Die besondere Verantwortung des 1. Vorsitzenden und der Kassiererin mögen zwei Zahlen veranschaulichen:

- Haushalt 1972 in Einnahmen und Ausgaben ca. 47.000 DM;

- Haushaltsplan 2013 in Einnahmen u. Ausgaben ca. 569.000 €.

 

Die Einrichtung Kindergarten St. Lioba, übrigens der größte „Betrieb“ in der Pfarrgemeinde, muss auch verwaltet werden. In dieser Aufgabe liegt das zeitlich intensivste Betätigungsfeld des ehrenamtlichen 1. Vorsitzenden und der Kassiererin.

 

Der Kindergartenverein betreut das Anwesen und das Grundstück. Dazu gehören  Instandhaltungen und Instandsetzungen, notwendige Reparaturen sowie Pflege der gärtnerischen Anlagen und der Außenspielgeräte genauso wie Abschließen notwendiger Versicherungen.

Besondere Aufgaben

Der Kindergartenverein hatte vor allem in den ersten Jahren seines Bestehens eine Reihe besonderer Aufgaben zu bewältigen. Zu nennen sind die Vervollständigung der Gebäudeausstattung, die Einrichtung eines dritten Gruppenraumes, Erfüllung der Auflagen zur Erlangung der „Anerkennung“ nach dem damaligen Kindergartengesetz (Betriebserlaubnis), die wirtschaftliche Absicherung durch Verträge mit der Gemeinde Lengfeld, der Stadt Würzburg, der Kirchenstiftung St. Lioba und dem Caritasverband.

 

Im Rahmen dieser Darstellung wird auf die zahlreichen Strömungen in der Kindergartenerziehung und –bildung der letzten Jahrzehnte nicht eingegangen, z.B. was ist Aufgabe des Kindergartens, was ist Aufgabe der Grundschule. Oder die Diskussion um eine mehr leistungsbezogene

Förderung des Kleinkindes oder eine ganzheitliche Förderung mit Schwerpunkt auf dem Spielerischen. Die Vereinsleitung trägt auch hierbei die letztliche Verantwortung für die pädagogische Ausrichtung.

 

Der Kindergartenverein St. Lioba gehört nicht zu den mitgliederstarken Vereinen Lengfelds. Seine Bedeutung in seinem Einzugsbereich liegt vielmehr neben der vorschulischen Bildung und Erziehung und der Schulkindbetreuung in der Chance auch für Neubürger, Kontakte zu knüpfen und praktische Initiativen zu entfalten.

 

Der Vereinsleitung und dem pädagogischen Team war und ist es immer ein besonderes Anliegen, einen engen Kontakt zur Kirchengemeinde zu pflegen.


Zuordnung von Kindertagesstätten

Einrichtungen von Stadt oder Landkreis

vom ehemaligen 1. Vorsitzenden Walter Kasseckert

Etwa ein Drittel aller Kindertagesstätten sind Einrichtungen der Städte oder Landkreise. Sie werden somit von offizieller Stelle betreut und verwaltet. Als Träger können sie die pädagogische Ausrichtung von Kindertagesstätten vorgeben, müssen aber nicht.

 

Einige Städte oder Landkreise haben exakte Vorgaben und Richtlinien zum Betrieb erarbeitet, die in deren Einrichtungen umzusetzen sind. Oftmals sind die Kosten für einen Kindertagesstätten-Platz festgelegt. Diese können variieren nach Anzahl der Betreuungsstunden, aber auch nach dem Einkommen der Eltern.

 

Die Kostenstruktur wird von den Städten oder Landkreisen festgelegt. Daher können die Kosten eines Kindertagesstätten-Platzes in verschiedenen Regionen unterschiedlich hoch sein.

Einrichtungen freier Träger

Etwa zwei Drittel aller Einrichtungen sind unter freier Trägerschaft. Damit freie Träger überhaupt Einrichtungen gründen oder betreiben können, werden öffentliche Gelder zur Verfügung gestellt. Zusätzlich finanzieren sich freie Träger über die Kindergartenbeiträge, über Sponsoren- und Spendengelder und über Fördervereine o.ä.

 

Bei freien Trägern können enorme Unterschiede bezüglich ihrer Ausgestaltung bestehen. Freie Träger können kirchliche Einrichtungen, Vereine, „Elterninitiativen“ oder „privatwirtschaftliche Träger“ sein.

Einrichtungen kirchlicher Träger

Die Gruppen sind oft genauso groß wie in städtischen Einrichtungen. Gebete, Bibelgeschichten und Gottesdienste sind in unterschiedlicher Form und Intensität in den Tages- und Wochenablauf integriert. Erwünscht ist das Mitwirken der Eltern bei Elternabenden und bei der Vorbereitung von Festen oder anderen Veranstaltungen.

 

Die Eltern und Kinder müssen nicht Kirchenmitglieder sein, um einen Kindertagesstätten-Platz zu bekommen. Sie sollten aber der Erziehungsarbeit im Kindergarten nicht kritisch gegenüberstehen. Die Elternbeiträge bei kirchlichen Trägern entsprechen meistens den Beiträgen in städtischen Einrichtungen.

Einrichtungen von Vereinen

Ein neuer Kindergarten kann auch im Rahmen einer Vereinsgründung geplant und betrieben werden. Teilweise müssen Eltern, um ihr Kind dort anzumelden, Mitglied des Vereins werden.

 

Einige Träger bestimmen das pädagogische Konzept, andere Träger legen die pädagogische  Vorgaben nicht fest.

 

Die Mitgliedsbeiträge für den Verein sowie für die Kindertagesbetreuung können von jedem Verein selbstständig festgelegt werden. Abhängig von der Intension des Vereins können sich Beiträge deutlich von städtischen oder kirchlichen Einrichtungen unterscheiden.


Laut Bundesamt für Justiz waren bis Ende 2014 genau 620.143 Vereine in  Vereinsregistern eingetragen.

Einer davon ist der Kindergartenverein St. Lioba.

 

Durch unsere eigene Verwaltung sind wir flexibel auf aktuelle Anforderungen.

 

Unsere Mitglieder im Vorstand verfügen über langjährige Erfahrungen.

Kompetente
kundennahe
autonome
Verwaltung.
Wir ersparen viel
Aufwand und Kosten
für Stadt und Caritas.

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Wir sind demokratisch: Der Wechsel in Funktions- und Führungsebene wird durch die Mitglieder bestimmt.

 

Der Ein- und Austritt (Aufnahme bzw. Kündigung) von Mitgliedern ist einfach.

 

Wir erledigen die Vereinsgeschäfte für externe Stellen. So ersparen wir ihnen viel Aufwand und viele Kosten.